Kellertrockenlegung

Ihr Keller steht Ihnen für viele Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung. Er kann als Lagerraum verwendet werden, als Wohnraum oder als Büro, als Hobby- oder auch als Haushaltsraum. Ebenfalls sehr beliebt: der Partykeller!


Bei jeder Art von Verwendung stellt sich das Problem der ausreichenden Dämmung und Abdichtung. Wir bieten je nach Nutzungsabsicht eine Dämmung des Bodens und der Wände, oder der Kellerdecke an, damit teuer erzeugte Wärme nicht über den Keller verloren geht. Dies sorgt für Einsparungen bei den Heizkosten und außerdem für ein angenehmes Wohnklima im Erdgeschoss.

Bei der Dämmung des Kellers gelten die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014).

Um das System der energetischen Modernisierung in Ihrem Keller zu vervollständigen, gibt es je nach Nutzung des Kellers zwei Möglichkeiten der Dämmung:

1) Kellerdeckendämmung:

  • Lohnt sich bei Verwendung des Kellers als Lagerraum
  • Boden im Erdgeschoss kühlt nicht mehr so stark aus
  • Eine der rentabelsten Sanierungsmaßnahmen

2) Dämmung Kellerwand:

  • Ist gefragt, wenn der Keller z.B. als Wohnraum genutzt werden soll
  • Die Dämmung der Kellerwände kann von außen als Perimeterdämmung ausgeführt werden
  • Bei Innendämmung

o Einfache und günstige Art der Innendämmung ist die Ständerbauweise mit Dampfsperre, flexiblem Dämmstoff und Gipsbauplatten

o Hausbesitzer sparen Freilegung der Kellerwände für die Perimeterdämmung

etwas Kellerraum geht verloren

  • Die neueste Entwicklung sind kapillaraktive Systeme

o Sie beugen Feuchteschäden und Schimmel vor

teurer als andere Systeme

Zusätzlich die Dämmung der Rohrleitungen:

  • Ohne eine Dämmung der Rohrleitungen geht schon Heizenergie verloren, bevor sie überhaupt die Wohnräume erreicht.

o große Wärmeverluste und Heizkosten

Kellertrockenlegung

Um Ihren Keller effektiv energetisch zu modernisieren, gehört zu dem System auch die kompetente Kellertrockenlegung!

Wasser kann auf verschiedene Weisen in die Baukonstruktion gelangen:

  • Regenwasser
  • Bodenfeuchtigkeit
  • Baufeuchtigkeit
  • Wohnfeuchtigkeit

Durch Feuchtigkeit wird die gesamte Bausubstanz geschädigt, es kommt zu Putzabsprengungen und zu einem höchst ungesunden Raumklima.

Die Folgen feuchter Außenbauteile sind vielfältiger Art:

  • Die Wärmedämmfähigkeit sinkt
  • In den Bauteilen kann es zu Verrottung, Fäulnis und Korrosion kommen
  • Schimmel- und Pilzbefall ist nicht nur hässlich, er wirkt zerstörend
  • Feuchte Bauteile mindern den Nutzwert eines Gebäudes

Um diese Schäden zu beheben bieten wir Ihnen zwei Möglichkeiten an:

  1. die sichere Abdichtung von Außen
  2. die komfortable Abdichtung von Innen

Drainage

Es ist eine Tatsache: 90% aller Bauschäden im Kellerbereich sind auf Durchfeuchtungen zurückzuführen. Ursache dafür ist drückendes Wasser, das nicht rechtzeitig abgeleitet wird. Die Wasserbelastung tritt dabei in aller Regel seitlich an den Gebäudeaußenwänden auf, aber auch unterhalb der Bodenplatte.

Die DIN 4095 fordert eindeutig Sicherheit, Überprüfbarkeit und dauerhafte Funktion einer Dränung. Sie gilt für die Dränung auf, an und unter erdberührten baulichen Anlagen als Grundlage für Planung, Bemessung und Ausführung. Sie ist vor allem in Zusammenhang mit Maßnahmen zur Bauwerksabdichtung nach DIN 18195 zu sehen.
Es gibt drei Drainagesysteme:

1. Rolldrainagenplatte = Sickerschicht + Filtervlies

Die Verschmelzung zu einem kompakten Baustein bietet für die vertikale Wanddränung kurze Verlegezeiten mit hoher Funktionsicherheit. Diese Kombination trägt gegenüber traditionellen Methoden zu einer spürbaren Kostensenkung bei. Die Sickerschicht aus expandiertem Polystyrol gewährleistet einen weichen, flächigen Kontakt zur Abdichtung. Sie sorgt für einen schnellen Abfluss des Dränwassers und bietet optimalen Schutz der Abdichtung.

2. Pordämmplatte = Perimeterdämmung + Sickerschicht + Filterschicht

Bauherren, die eine sinnvolle Wärmedämmung der Kelleraußenwände vornehmen wollen, können dies mit Pordämm tun, das in drei verschiedenen Stärken zur Verfügung steht.

Bei der Verwendung von Pordämm wird außerdem gleichzeitig zur Wärmedämmung eine DIN-gerechte Dränschicht mit eingebaut, um die Kellerwände vor drückendem Wasser zu schützen. Für die Herstellung der Kellerwände steht den Bauherren eine große Anzahl von verschiedenen Baustoffen zur Verfügung. Mit den 3 verschiedenen Stärken der Dämmschicht von 50mm, 60mm und 80mm kann für eine Vielzahl der angebotenen Baustoffe genau die passende Perimeterdämmung ausgewählt werden.

Die Vereinigung von Perimeterdämmung, Dränschicht und Filterschicht zu einer kompakten Einheit macht die Verlegung besonders wirtschaftlich und sicher. Durch die optimalen Plattengrößen und weniger Arbeitsgängen werden Zeit und Kosten erspart.

3. Pordränplatte = Sickerschicht + Flor Trenn- und Filtervlies

Diese Produkte empfehlen wir für Sonder- bzw. Extremfälle in der Dräntechnik wie z. B. bei Einbautiefen über 4 m.

Pordrän-Sickerplatten bestehen aus aufgeschäumten Polystyrol-Kugeln, die mit einem Kleber an den Berührungspunkten verklebt sind. Die zäh-elastische Verklebung der Kugeln gewährleistet eine überaus hohe Druckfestigkeit. Aus dieser hohen Druckfestigkeit von Sickerplatten resultieren große zulässige Einbautiefen. Das verbleibende Porenvolumen gewährleistet die Sickerfunktion und stellt den Bautenschutz sicher.

Flor trennt gefügelabile, zur Verschlammung neigende Böden, wie z. B. Feinsand oder Schluff, zuverlässig von Sickerschichten und sichert damit eine langjährig gleich bleibende Funktion.

Flor ist ein thermisch verfestigter Spinnvliesstoff aus 100% Polyester-Endlosfilamenten. Durch seinen Kompaktaufbau erfährt Flor im eingebauten Zustand keine nennenswerte Änderung der Dicke bzw. der Vliesstruktur.

Wir setzen bei Ihnen jeweils das optimale Drainagesystem ein!

Horizontalsperren

Durch chemische Horizontalsperren sollen Kapillare im Stein so verändert werden, dass ihre natürliche Aktivität, nämlich Wasser zu transportieren, unterbrochen wird. Grundsätzlich gibt es drucklose Injektionen und Druckinjektionen. Welche Art zur Verwendung kommt, hängt entscheidend vom gewählten Material und vom (Wasser-) Sättigungsgrad des Mauerwerks ab.

 

Die Injektionsmittel sollen Eine der vier möglichen Wirkungsprinzipien erfüllen:

1) Kapillarverschluß

Durch das Einbringen des Injektionsstoffes werden die Kapillare verschlossen.

2) Kapillarverengung

Der Porenquerschnitt wird verengt, das kapillare Saugvermögen wird dadurch herabgesetzt

3) Hydrophobierung

Die Kapillarwandungen werden wasserabweisend ausgebildet, so dass der Querschnitt der Kapillarkanäle weitestgehend verschlossen wird.

4) Kombination aus 2) und 3)

Kapillarverengung und Hydrophobierung

Die neueste Methode als nachträgliche Horizontalsperre ist die Injektionscreme mittels Injektionspistole, welche drucklos oder im Niederdruckverfahren verarbeitet wird und hydrophobierend gegen aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk wirkt. Die Injektionscreme ist zusätzlich emmisionsarm, lösungsmittelfrei, hat eine hohe Eindringtiefe, einen sehr hohen Wirkstoffgehalt und ist WTA geprüft bis zu 95% Durchfeuchtungsgrad.

Außerdem bieten wir Ihnen den Betonschutz sowie Instandsetzung ihres Kellers. Dazu decken wir u.a. folgende Anwendungsgebiete ab:

- Betonschnellinstandsetzung

- Instandsetzung von Oberflächenschäden an Beton, Stahlbeton und Leichtbeton

- Mineralischer Korrosionsschutz für Bewehrungsstahl

- Schließen von Lunkern, Poren, Unebenheiten und Rissen

-Nacharbeiten und Beispachteln von Fugen, Kanten, Riefen, Schalungsgraten, sowie das Ausbessern von  Ausbrüchen, und Schließen von Rissen, Abstandhaltern,kleineren Löchern und Kiesnestern

-Tiefenhydrophobierung und Grundierungen

Wir legen Ihren Keller professionell trocken!